Innere Hebriden
Logbucheintrag Nr. 007.
Bei strahlendem Sonnenschein und kräftigem Südwestwind nutzen wir am Dienstagnachmittag die Gunst der Stunde, Little Minch zu überqueren und zu den Inneren Hebriden zu laufen. Bei neun bis elf Knoten Fahrt rauschen wir über den mit white horses gespickten gute fünfzig Meilen breiten Streifen Wasser. Vergessen ist der Eindruck von Barra vom Vortag, als dichter Nebel alle Versuche, einen positiven Eindruck zu gewinnen, in dicker Watte erstickt hat. Heute strahlen Barra und die nördlich gelagerten Inseln Eriskay und South Uist sowie die südlichen Inseln Vatersay, Bernerary und Sandray vor dem blauen Himmel und einigen weißen Wolken am Horizont.
Äußere Hebriden
Logbucheintrag Nr. 005
Die äußeren Hebriden sind ein wunderbares Segelrevier. In der Regel fährt man nicht hierher, um gutes Wetter zu erleben, sondern um die beeindruckende Landschaft zu genießen. Da sich das Wetter bei uns von der schottischen Seite zeigt, können auch wir uns voll auf letztere konzentrieren.
Stornoway (Isle of Lewis)
Logbucheintrag vom 25.07.2010
Stornoway ist Sitz der Küstenwache zwischen Ardnamurchan im Süden und Cape Wrath im Norden und mit Fährterminal und Flughafen ein richtiger kleiner Knotenpunkt in Schottlands Nordwesten. Richtige Fischerromantik kommt ob der rostigen und heruntergekommenen Boote im geschützten Innenhafen zunächst nicht auf.
Von den Orkneys auf die Hebriden
Logbucheintrag vom 25.07.2010
Nach der geglückten und in zweieinhalb Tagen auch recht zügigen Nordseeüberquerung geht es nun daran, sich auf den rauen Nordwesten Schottlands, die nördlichen Orkney-Inseln und die westlichen inneren und äußeren Hebriden zu freuen – und vorzubereiten. Das sonnige, aber kühle Wetter trägt dazu bei, dass es ein angenehmes Unterfangen zu werden verspricht.
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In einem Rutsch über die Nordsee
Die Nordsee liegt hinter uns. Auf dieser Überfahrt war alles dabei, was das Seglerherz begehrt: Sonne und Regen, Wind und Flaute, Welle und Ruhe, alles in ähnlichen Teilen verpackt und uns nach und nach zugeführt in knapp zweieinhalb Tagen und 400 Seemeilen zwischen Kristiansand und Scapa Flow. Weiterlesen »In einem Rutsch über die Nordsee
Keinen Schlüssel mehr!
Die Henryke VII läuft aus! Es ist Dienstag, der 20. Juli 2010, neben Uwe Suhr sind Hermy, Meno und Finn Körner an Bord und die Henryke VII läuft von Kristiansand in Richtung Schottland aus. Ziel: Scapa Flow. Wir erwarten, in etwa zweieinhalb Tagen dort zu sein.
Erste Probeschläge
Die Henryke VII ist seefest – so viel ist klar! Erste Probeschläge auf der Flensburger Förde ließen daran keinen Zweifel und machten Lust auf mehr. Dennoch bleibt noch einiges zu tun, zu verbessern, zu planen und zu erledigen, bis es im Juli heißt: “Leinen los zur Weltumsegelung!”
Dank an die Taufgesellschaft!
Am Samstag, den 08. Mai wurde die neue Océanis 54 im Flensburger Segel-Club (Link) in Glücksburg auf den Namen “Henryke VII” im Beisein von etwa 40 Freunden, Mitseglern, Clubmitgliedern und Gästen von nah und fern getauft. Ein erster Probetörn um die Ochseninseln stellte die (Ost-)Seefähigkeit der Henryke VII unter Beweis. Die Tauffeier klang im wunderbar neugestalteten Clubrestaurant des FSC mit einem rustikalen Mittagessen aus. Anschließend fand das offizielle Ansegeln des FSC in die Segelsaison 2010 statt.
Einen herzlichen Dank an die Taufgesellschaft für die rege Teilnahme und das schöne Beisammensein!
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