<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Henryke</title>
	<atom:link href="http://www.henryke.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.henryke.de</link>
	<description>Around the Sea in more than 80 days</description>
	<lastBuildDate>Mon, 22 Aug 2011 14:11:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Die Ruhe im Sturm</title>
		<link>http://www.henryke.de/2011/08/die-ruhe-im-sturm/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2011/08/die-ruhe-im-sturm/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 13:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Columbien]]></category>
		<category><![CDATA[Curacao]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=332</guid>
		<description><![CDATA[Was passiert zur Zeit? Sommerzeit ist Reisezeit und Urlaubszeit aber rund um die Hernyke ist es ruhig geworden. Die Henryke liegt momentan in der Werft in Curacao und wartet die Hurrikanzeit in der Karibik ab. Diese Zeit wird intensiv genutzt, um die letzten Mängel am Schiff zu beseitigen und die Henryke wieder in Bestform zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert zur Zeit?</p>
<p>Sommerzeit ist Reisezeit und Urlaubszeit aber rund um die Hernyke ist es ruhig geworden.</p>
<p>Die Henryke liegt momentan in der Werft in Curacao und wartet die Hurrikanzeit in der Karibik ab.</p>
<p>Diese Zeit wird intensiv genutzt, um die letzten Mängel am Schiff zu beseitigen und die Henryke wieder in Bestform zu bringen. Während Uwe den Sommer in Hamburg verbringt, sorgt Marc vor Ort für Ordnung und überwacht die Reparaturarbeiten.</p>
<p>Anfang Oktober ist es wieder soweit. Dann wird die Henryke zu Wasser gelassen und die Reise geht weiter.</p>
<p>Von Curacao geht es nach Cartagena von wo aus Inge und Uwe eine Rundreise nach Ecuador bis zu den Galapagosinseln geplant haben.</p>
<p>Von da geht es dann weiter nach Panama und zurück nach Jamaica um sich dann auf die große Reise zurück über den Atlantik ins Mittelmeer vorzubreiten.</p>
<p>Nähere Informationen zur Reiseroute findet Ihr hier auf unserer Seite.</p>
<p>Natürlich sind Mitsegler jederzeit an Bord willkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2011/08/die-ruhe-im-sturm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Jamaica nach Kuba und zurück</title>
		<link>http://www.henryke.de/2011/04/von-jamaica-nach-kuba-und-zuruck/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2011/04/von-jamaica-nach-kuba-und-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henryke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaica]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Montego Bay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=326</guid>
		<description><![CDATA[Bericht über unsere schöne, 3-wöchige Segelreise von Jamaica nach Kuba und zurück: Hans-Ludwig (Halu) und ich, Artur Feese, seit 60 Jahren enge Freunde und seit 1957 segelnd, bekamen die Möglichkeit, 3 Wochen mit Uwe auf seiner neuen HENRYKE VII in der Karibik zu segeln. Abflug aus Berlin über Düsseldorf nach Montego Bay/Jamaica am 11. Februar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht über unsere schöne, 3-wöchige Segelreise von Jamaica nach Kuba und zurück:</p>
<p>Hans-Ludwig (Halu) und ich, Artur Feese, seit 60 Jahren enge Freunde und seit 1957 segelnd, bekamen die Möglichkeit, 3 Wochen mit Uwe auf seiner neuen HENRYKE VII in der Karibik zu segeln.</p>
<p><span id="more-326"></span></p>
<p>Abflug aus Berlin über Düsseldorf nach Montego Bay/Jamaica am 11. Februar 2011.<br />
Weil wir nicht sicher waren, wann und von wo wir zurückfliegen würden, haben wir nur den Hinflug gebucht. Aber ohne gebuchten Rückflug wollte man uns in Berlin gar nicht einsteigen lassen. Wir buchten also beim Einchecken noch den Rückflug. Flug von Düsseldorf nach Montego Bay 10,5 Stunden. Das Flugzeug komplett ausgebucht und eng. Den Transport von Montego Bay nach San Antonio hatte Uwe organisiert. 3,5 Stunden mit dem Auto an der Küste entlang, teilweise sehr ärmliche Behausungen rechts und links der Strecke.</p>
<p>Herzlicher Empfang durch Uwe und Dennis, dem jungen und netten Bootsmann, den Uwe für ein paar Monate angeheuert hat. Die HENRYKE VII lag am Steg in der schönen Marina &#8220;Eroll Flynn&#8221;.<br />
Großer Kontrast zu den noch winterlichen Temperaturen zu Hause und dem sommerlichen, tropischen Jamaica.</p>
<p>Samstag, 12. Februar 2011: Einkaufen in St. Antonio und Verproviantieren. Wir gehen nachmittags noch auf Reede in der Bucht vor der Marina, schwimmen und bereiten uns vor auf unseren Törn nach Kuba. Der soll über ca. 300 Seemeilen Nordwest nach Trinidad gehen.</p>
<p>Sonntag, 13. Februar 2011: Anker auf, Ziel Trinidad. Zuerst motoren, dann kommt Wind auf, zunehmend auf 20 &#8211; 25 Knoten aus Nordost, herrliches Segeln. Das Boot läuft 8 &#8211; 10 Knoten. Vollmondnacht, nach ca. 36 Stunden fällt der Anker in der großen, flachen Bucht vor Casilda, dem Hafen von Trinidad. Es ist schon dunkel. Ohne den Kartenplotter hätten wir den Weg durch das schwierige, flache Gewässer nicht gefunden. Schwimmen, Abendessen, ausschlafen.</p>
<p>Dienstag, 15. Februar 2011: Wieder Bad im Meer, Anker auf und durch das flache Wasser in den Hafen Casilda. Dort an der Pier festgemacht. Leider können wir hier nicht einklarieren, wir müssen nach Cienfuegos, ca. 60 Seemeilen Nordwest. Also Leinen los, vorsichtig aus dem Flachwassergebiet und dann an der Riffkante in tiefem Wasser mit leichtem Wind segelnd, wir laufen wieder 8 Knoten. Enge Einfahrt in die Bucht von Ciefuegos, es öffnet sich eine weite Bucht, in der die Marina liegt. Wir machen dort an der Pier fest und warten auf Zoll, Polizei, Gesundheit. Ohne den Gesundheitscheck dürfen wir nicht an Land, d.h. wir wurden gefragt, ob wir gesund sind und das war´s. Die Offiziellen sind freundlich und höflich, besonders die beiden Damen vom Gesundheitsamt sind charmant. Abends wollen wir noch etwas unternehmen, aber ohne Kubanische Währung läuft nichts. Wir können ein paar CUC eintauschen und damit im nahegelegenen Hotel wenigstens ein paar Drinks nehmen. Eine große Hochzeitsfeier findet statt, mit ca. 100 Personen, sehr festlich, laute Musik. Nettes Gespräch mit ein paar weiblichen Gästen. Für Halu und mich ist die Verständigung schwierig, aber Uwe spricht Spanisch recht gut und Dennis fast fließend. So kommen wir auch auf Kuba ganz gut klar. Zurück an Bord, ruhige Nacht.</p>
<p>Mittwoch, 16. Februar 2011: Cienfuegos: Schiff saubermachen, danach zum Einkaufen in die Stadt mit einer Pferdekutsche, sehr gebräuchliches Transportmittel hier. Zuerst zu einer Wechselstube (Cadeca). Wir tauschen Euro in CUC (Cuba-Convertible): 1 € = 1,12 CUC. Weiter CUC in CUP (Cuba Pesos): 0,0410 CUC entsprechen 1 CUP. Im Markt in der Stadt können wir für CUP einkaufen, weil hier die Einheimischen einkaufen. Wir zahlen z.B. für 5 kg Tomaten ca. 5 CUP, also ca. 19 Cent. Billiger geht´s nicht. Das Angebot ist nicht sehr vielfältig, aber was sie haben Obst, Gemüse, Huhn, Schweinefleisch gibt es reichlich. Auf der Rückfahrt wird unsere Pferdekutsche von der überall gegenwärtigen Polizei gestoppt. Der Kutscher hätte uns nicht von der Stadt zurück transportieren dürfen. Er muss 20 CUC Strafe zahlen, und bei den paar CUP, die die Fahrt gekostet hätte, ist das ein Vermögen, die wir ihm erstatten. Mir fallen ein paar ganz nette, kleine Einfamilienhäuser auf, manche mit Autos davor. Es leben offenbar schon einige Kubaner in ganz guten Verhältnissen. Der große Teil scheint aber sehr arm zu sein. Dennoch sind sie freundlich und fröhlich, trotz der allgegenwärtigen Polizei und Bespitzelung. Zurück an Bord, Vorräte verstauen und Leinen los, Ziel Casilda und Trinidad. Leider Flaute, wir müssen motoren, aber schön, wieder unterwegs zu sein und in den Abend hineinzufahren. Durch den Kartenplotter wieder durch das Flachwasser. Gut geführt ankern wir in der Bucht, bevor wir den Morgen danach in den Hafen gehen, bzw. davor auf Reede.</p>
<p>Donnerstag, 17. Februar 2011: Mit dem Dingi durch flaches Wasser in die kleine Bucht vor dem Hotel und von dort mit dem Taxi ca. 8 Kilometer in die Stadt Trinidad, Weltkulturerbe und in der Innenstadt schön restauriert. Viel Musik in den Straßen und Plätzen, schöner Atmosphäre. Wir schlendern durch die Stadt, essen Mittag und kaufen Andenken, ich ein paar Ölbilder, die ich leider später an Bord vergesse. Zurück an Bord. Abends wollen wir noch einen Drink in dem Hotel nehmen, typischer Ostzonenbau, all inclusive und spießig. Deshalb fahren wir wieder mit dem Taxi in die Stadt und haben einen schönen Abend mit Life-Musik.</p>
<p>Freitag, 18. Februar 2011: Trinidad. Bis mittags haben wir noch mit Polizei und Zoll zu tun. Der Zöllner oder Polizist will noch mit an Bord, stempelt ein paar Papiere ab, trinkt ein paar Biere und isst ein paar Brote. 13.30 Uhr können wir los. Ziel sind die Inseln im Archipelago Los Jardines de la Reina, wo wir uns schöne Ankerplätze mit Palmen, Sandstränden, Korallen und bunten Fischen erhoffen. Das ganze Gebiet ist aber sehr flach, der Grund mit Seegras bewachsen und das Wasser leicht trübe, die Inseln sind sehr flach und mit Mangroven bewachsen. Man sieht sie erst aus kurzer Entfernung und sie bieten kaum Schutz vor Wind und Welle. Wir ankern in diesem Gebiet nur 2-mal. Ich habe manchmal den Eindruck, mitten auf dem Meer zu ankern.</p>
<p>Samstag, 19. Februar 2011: vor Anker in der Cayo Breton auf 3 m Wasser. Immer sehr vorsichtiges Herantasten an den Ankerplatz, ohne Plotter kaum möglich. An der Insel liegt ein Fischerboot. Halu rudert rüber und kauft 4,5 Kilo Red Snapper für 20 CUP, also ca. 75 Cent. Später kommt ein weiteres Fischerboot (aus Beton, ziemlich vergammelt) und wir können 10 Langusten kaufen für 30 CUC, also 27 €. Abends gibt es Langusten satt. Dennis fährt mit den Fischern zum Haifang, kommt nach 5 Stunden wieder, aber ohne Hai. Ruhige Nacht vom Samstag auf Sonntag.</p>
<p>Sonntag, 20. Februar 2011: 6 Uhr Anker auf. Weil uns das Gebiet nicht besonders gefällt, verlassen wir die Islas de la Reina und segeln bis Capa Cruz, abwechselnd schönes Segeln und Motoren. Nach Sonnenuntergang bis 30 Knoten, wir segeln hoch am Wind um 8 Knoten und erreichen Capa Cruz vor Mitternacht. Wieder Vollmond. Wir finden keinen guten Ankerplatz und motoren dicht unter Land noch 24 Seemeilen bis zu der Bucht La Marea del Portillo. Rundum gut geschützte Bucht, wenig Wind, keine Welle, guter Ankerplatz nach 170 Seemeilen. Um 4.30 Uhr fällt der Anker.</p>
<p>Montag, 21. Februar 2011: Morgens kommt ein Kontrollboot angerudert. Die Frau rudert, der Mann hat es sich bequem gemacht. Unsere Papiere werden geprüft und gestempelt. Ein weiterer Stempel ist nötig, den wir aber erst um 17 Uhr bekommen. Jetzt 12.30 Uhr, wolkenlos, sonnig und warm. Das Wasser ist flach und trübe. Ringsum ein paar kleine Häuser und ein großes Hotel. 17 Uhr: wegen der Windverhältnisse wollen wir noch heute Abend los und hoffen Santiago de Cuba nach 75 Seemeilen segelnd zu erreichen. 18 Uhr: Anker auf, Holeschlag und 19 Uhr auf Kurs Santiago. Wir hatten befürchtet, Wind und Welle gegen an zu haben, aber dicht untern Land kaum Wind und leichte Dünung. Schöne Vollmondnacht, leider mit Motor.</p>
<p>Dienstag, 22. Februar 2011: 6 Uhr am Steg der Marina festgemacht. Die Marina ist hübsch, leider schwacher Wasserdruck. Boot waschen und dann Frühstück an Deck. Ein paar Boote liegen hier am Steg, teilweise für mehrere Monate. Um 11 Uhr fahren wir mit Taxi in die Stadt und mieten ein Auto. Wir wollen 3 Tage lang eine Rundreise durch den Südost-Zipfel von Kuba machen.</p>
<p>Mittwoch, 23. Februar 2011: Wir passieren die Provinz Guantanamo, essen in der Stadt ganz nett zu Mittag, am Straßenrand kaufen wir Obst und trinken aus einer Kokosnuss. Abends erreichen wir das Städtchen Baracoa und übernachten in einem Privatquartier, sogenannte Casa Particulares. Ordentlich, sauber, Frühstück auf der Dachterrasse mit Blick aufs Meer.</p>
<p>Donnerstag, 24. Februar 2011: Weiterfahrt durch den Humboldtpark, katastrophale Straßen aber schöne Landschaft, auch Mittelgebirge mit schönen Aussichten. Spät abends, schon dunkel, finden wir in 2 Casa Particulares je ein Zimmer im Ort Banes. Unsere Wirtin ist eine gepflegte, gebildete Dame. Der Vater war Professor für Kunst und hat selbst diverse Kunstwerke geschaffen und war Pianist. Das Haus eine schöne, klassische Villa mit Reparaturstau.</p>
<p>Freitag, 25. Februar 2011: Weiterfahrt nach Guardalavaca. Hier gibt es viele schöne Strände und diverse Hotels. Wir gehen in das beste Hotel Las Brigas. Schöne Anlage, all inclusive, großer Pool und weißer Strand. Ich schwimme im Meer, Uwe und Halu laufen am Strand. Später trinken wir auf Kosten des Hauses (all inclusive) einen guten Rumpunch und fahren dann weiter über die Stadt Holguin nach Hause, also zurück an Bord.</p>
<p>Halu und Artur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2011/04/von-jamaica-nach-kuba-und-zuruck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>600 sm auf den Spuren von Christoph Kolumbus von Casa de Campo (Dominikanische Republik) nach Port Antonio (Jamaica)</title>
		<link>http://www.henryke.de/2011/02/600-sm-auf-den-spuren-von-christoph-kolumbus/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2011/02/600-sm-auf-den-spuren-von-christoph-kolumbus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 13:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henryke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Casa de Campo]]></category>
		<category><![CDATA[Port Antonio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=323</guid>
		<description><![CDATA[Kolumbus landete als erster Europäer am 5. 12. 1492 an der Nordküste vom heutigen Haiti (damals von ihm La Isla Espanola genannt, von den Engländern in Hispaniola umgewandelt). Wir – Gesa und Peter Cordes – landeten am 11.1. 2011 in Punta Cana, dem für All-inclusive-Touristen an der Ostküste der Dominikanischen Republik gebauten Flughafen und gelangten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kolumbus landete als erster Europäer am 5. 12. 1492 an der Nordküste vom heutigen Haiti</strong> (damals von ihm La Isla Espanola genannt, von den Engländern in Hispaniola umgewandelt).</p>
<p>Wir – Gesa und Peter Cordes – landeten am 11.1. 2011 in Punta Cana, dem für All-inclusive-Touristen an der Ostküste der Dominikanischen Republik gebauten Flughafen und gelangten mit unserem freundlich lachenden Taxifahrer Louis nach 60 km Fahrt durch endlose Zuckerrohrfelder in die Marina Casa de Campo. Dort empfingen uns voll Freude Uwe und Inge auf ihrem großen Schiff. Kolumbus’ viermastige Karavelle„Nina“ war mit 20 m Länge nicht sehr viel größer.</p>
<p><span id="more-323"></span><br />
Sie hatten sich als Ausgangspunkt für unsere gemeinsame Reise einen wahren Luxushafen ausgewählt. Wohin man schaute – Sauberkeit, Ordnung, Hilfsbereitschaft. Dazu die große Zahl der Luxusyachten ab 50 Millionen Dollar aufwärts, die vielleicht zwei- bis dreimal im Jahr genutzt werden, trotzdem aber das Jahr über mit Klimaanlage und Putzlappen auf Hochglanz gehalten werden. Casa de Campo Marina ist nur Teil einer mit Zaun umgebenen Anlage, die sich über 4000 ha erstreckt, unzählige Villen – ab 2 Mio Dollar aufwärts &#8211; , Golf-, Schieß-, Polo-, Reit- und Helikopterlandeplätze umfasst und als beeindruckende Spielwiese der Reichen dieser Welt wohl insgesamt einen Staat im Staate darstellt und ziemlich einmalig für die Karibik ist<br />
Eine Fahrt in die Zuckerrohrplantagen nach Batey Cacata ins Dorf der Haitianischen Plantagenarbeiter zeigt dann die Kehrseite der Medaille – Armut, Trostlosigkeit unter sengender Sonne, Ausbeutung. Sehr nachdenklich kehren wir in unsere Luxusmarina zurück.</p>
<p>Karibisch wird es 15 sm weiter östlich an unserem Ankerplatz vor Isla Saona mit seiner naturgeschützten Palmenkulisse, dem leuchtend gelben Sandstrand und diesem unvergleichlich türkisblauen und jadegrünen Wasser, klar bis auf den Grund, so dass der Anker beim sich Eingraben beobachtet werden kann.<br />
In Bayahibe finden wir nach 10 sm trotz unzähliger Mooringtonnen für Touristenkatamarane Platz für unseren Anker und erleben zum ersten mal ein freundliches, von Einheimischen geprägtes Fischerdorf, in dem langsam der Tourismus Oberhand gewinnt. Mojito bei Abendsonnenuntergang kann nur empfohlen werden! Die Dorfbevölkerung versammelt sich vor dem Colmada – dem Kramladen – um bei ohrenbetäubender Merengue-Musik die Ereignisse des Tages zu diskutieren.<br />
Boca Chica, 48 sm entfernt Richtung Westen, ist für die schnelle „Henryke VII“ bei 4 Bft. aus SE ein Kinderspiel und für uns ein großes Vergnügen bei diesen angenehmen Temperaturen von 25 bis 30°. Die Marina empfängt uns freundlich und nun zeigt sich, was sich wie ein roter Faden bis zum Ende der Reise fortspinnen sollte: Die Menschen hier sind ungemein kontaktfreudig. Nach kurzem Gespräch ist es so, als wären wir schon lange befreundet und immer sind auch deutsche Segler im Spiel, so Eddie, der voller abenteuerlicher Geschichten steckt  und uns stolz  seine „Villa“ inmitten haitianischer Wellblechbaracken zeigt.<br />
Boca Chica ist so etwas Ähnliches wie der Sonnenstrand der nahe gelegenen Hauptstadt Santo Domingo. Viele Einheimische flanieren herum, lauteste Musik dröhnt bis in den frühen Morgen und abends, wenn die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt wird und den Restauranttischen Platz macht, dann kommen die grauhäuptigen und dickbäuchigen Europäer, Amerikaner, Kanadier oder Australier mit ihren braunhäutigen, jungen  Gespielinnen zum Vorschein.<br />
Santo Domingo, 1496 von Bartolomeo Kolumbus, dem Bruder von Christoph, nach dem Verlust der Siedlung an der Nordküste als Nuevo Isabela gegründet, erkunden wir per Taxe. Das Kolonialviertel wurde als Weltkulturerbe mustergültig restauriert und vermittelt eine Ahnung, wie die damaligen Kolonisten gelebt haben. Das Cafe „El Conde“, direkt am Parque Colon und gegenüber der Kirche Santa Maria la Menor (1521 begonnen als erste und einzige gotische Kirche der Neuen Welt) gab es zur Zeit von Christoph natürlich noch nicht. Aber er schaute uns in Bronze gegossen von seinem Denkmalssockel beim gemütlichen Ausspannen zu, vielleicht etwas überrascht über die freundliche Leichtigkeit, mit der wir mit den Einheimischen ins Gespräch kommen; denn  zu seiner Zeit waren sie den groben, mord-und goldlüsternen Kolonisten gegenüber ja weniger friedfertig.<br />
In Lee der Südküste geht es weiter gen Westen, 65 sm bis Las Salinas. Bei bis zu 23 Knoten Wind aus Nord (katabatisch) über Ost auf SE drehend und glattem Wasser, macht „H“ bis zu 10 kn Fahrt und erweist sich als Meilenfresser. Peter steuert batterieschonend die ganze Zeit per Hand, sieht plötzlich Fischfarmen vor sich, schießt in den Wind und gibt damit wieder, was ein leichter Sonnenstich bewirken kann. Das Bimmini sollte eben auch den Rudergänger vor zu vielen Strahlen schützen.<br />
Jorge Domenech betreibt vor seinem urigen Hotel in dieser weiträumigen Bucht auch einen kleinen Anleger, an dem wir festmachen zusammen mit Italienern, die Uwe helfen, seinen iPad in Gang zu bringen.<br />
Kolumbus hat der Rundumschutz dieser Bucht wohl ebenfalls sehr zugesagt.<br />
Die Langusten, die wir zum Abendessen bestellen, sind zwar frisch, aber etwas klein und so lange mit Champignons übergossen worden, dass sie ihren Eigengeschmack nicht mehr zur Geltung bringen können. Der Blick auf die Bucht mit „H“ im Vordergrund entschädigt.<br />
Nach Bani, der Hauptstadt der Region Peralta und Zentrum von Kaffe und Papayaanbau, fahren wir mit dem Bus der Einheimischen, der uns, freundlicherweise auf freier Strecke anhaltend, zum Einsteigen einlädt. Im Rathaus übt eine Gruppe junger Mädchen Tanz nach Salsa- und Merengue-Musik. Unglaublich die Anmut und die Formen- und Bewegungsvielfalt, die in diese Musik hineingelegt werden können. Im Museum begegnet uns schließlich die Familie von Cerebrito Cabral, der Hauptperson des atemberaubenden Buches von Varga de Llosa über das Ende des DomRep-Diktators Raffael Trujillo 1961. So verknüpfen sich Vergangenes und Gegenwärtiges.<br />
Nur 8 sm sind es nach Norden in die Bucht von Palmera d’Ocoa. Schon im Reisehandbuch wird sie uns als Domizil der Santo Domingischen Oberschicht geschildert. Tatsächlich steht am Strand ein schönes und gepflegtes Haus neben dem anderen. Zwei Uniformierte winken uns von einem Steg aus heran. Den Winken der Obrigkeit sollte man in diesem Land wohl besser folgen. So legen wir an, um nach dem Begehr zu fragen, was auf Spanisch nur Uwe einigermaßen gelingt.<br />
Aber zum Glück mischen sich die Eigentümer des Wassergrundstücks dolmetschend ein. Die Uniformierten rücken in den Hintergrund und bei einer Flasche „H“- Wein sitzen wir mit Nelson und Ingrid Pena, Präsident von Peravia Motors, unter dem schützenden Dach der Steganlage und reden und reden und reden und kommen uns so nahe, als wären wir schon seit langem befreundet. Ein kühler Cocktail, eine Hausbesichtung und die Begrüßung durch einige der 7 Kinder beschließen diesen denkwürdigen Nachmittag.</p>
<p><em>Nur am Rande bemerkt:</em><br />
In diesen Kreisen werden Drinks oder Gästeessen von den diversen Hausangestellten zubereitet. Ingrid beschäftigt allein für ihre große Kinderschar drei Fahrer, darunter einen für die nächtlichen Discobesuche. Abends sind wir zum Essen bei Penas Nachbarn eingeladen, nachdem Inge das „Ahoi Henryke“ zweier Paddler entgegengenommen hatte, von denen der Eine offensichtlich des Deutschen mächtig war. Und dann hören wir seine atemberaubende Lebensgeschichte!<br />
Dieser, Peter Seidenberg, Erfinder des gurtbespannten Bootstrailers, schildert, wie es ihm und einem Freund gelang, 1963 mit einem Paddelboot von Warnemünde aus über die Ostsee nach Gedser in den Westen zu fliehen. Ausgewandert nach Kanada und verheiratet mit einer Amerikanerin, lebt er nun in Portsmouth, USA.<br />
Ein weiterer Nachbar kommt mit seiner hübschen Frau. Das Gespräch wird immer bunter und lustiger. Wie sich herausstellt, arbeitet Manuel für die Hamburg Süd und wird uns Bescheid sagen, wenn er wieder in Hamburg ist.<br />
Zurück auf der vor Anker liegenden „H“ folgen unsere neu gewonnenen Freunde der Einladung auf das Schiff und plötzlich ist alles voller Lachen, Reden und gefüllter Gläser. Wir fühlen uns irgendwie dazu gehörig.<br />
Die 11 Stunden oder 72 sm zur Isla Beata, der Insel im äußersten Südwesten von DomRep, vergehen wie im Flug. Die Küste wird immer einsamer, immer karstiger, immer wilder. Wracks liegen an den Felsen. In Lee der Insel gehen wir vor Anker, vor uns der von Palmen gesäumte Strand, dazwischen die Hütten der Fischer und die Kommandantur, bei der wir unseren Ausreisestempel erhalten sollen. Kaum zu glauben, dass in dieser Weltabgeschiedenheit amtliche Handlungen dieses Ausmaßes vollzogen werden. Aber der nette Beamte stempelt und erhält eine kleine Flasche Gin zum Dank. Den Fischern verdanken wir große und frische Langusten, die Uwe lecker zubereitet und Fische in allen Regenbogenfarben, die ebenso lecker sind. Für die Netzwerker ist unser Dosenbier sicherlich noch wertvoller; denn außer Palmen, Sand, zahmen Kaymanen und Fischerei gibt es hier sonst nichts.<br />
Die haitianische Insel Ile à Vache anzulaufen ersparen wir uns, obwohl die neben uns vor Anker liegenden Franzosen dieses als vollkommen ungefährlich erklären.<br />
So geht es Anker auf schon um 4 Uhr morgens, um die 300 sm bis Port Antonio auf Jamaica in einem Stück zu erledigen. Der Wind pendelt sich mit 5 Bft. aus Ost/ SE ein, was praktisch bedeutet, „platt vorm Lacken“ zu segeln. Das mag kein Segler gerne, aber „H“ erreicht auch ohne Groß und ausgebaumter Genua 6-7 kn.<br />
Mit kräftigerer Crew könnte natürlich mehr Geschwindigkeit gemacht werden, aber zwei Oldies bei 2-3 Meter hoher und durcheinander laufender Welle aufs Vorschiff zu schicken, um dort den schweren Baum in Stellung zu bringen, ist nicht ratsam.<br />
Montags aufgebrochen, laufen wir nach 42 Stunden am Dienstagabend um 21 Uhr in die Bucht von Port Morant auf der Südküste von Jamaica ein, empfangen von mindestens 12 Coastguard- Soldaten, die sich verwundert die Augen reiben, was hier eine deutsche Yacht in stockdunkler Nacht so treibt und wie sie überhaupt den schwierigen Weg bis zum Anleger finden konnte. Sie helfen uns beim Anlegen und beginnen sofort mit der Arbeit, diverse Fragebogen ausfüllen zu lassen. Uwe erklärt dabei dem freundlich interessierten Anführer, wie die Navigationselektronik funktioniert, die uns so sicher an den Untiefen vorbei führte. So liegen wir als einziges Schiff am Anleger der Küstenwache und gut behütet in ihrem Schutz und erholen uns von der Schaukelei der Überfahrt.<br />
Am nächsten Morgen erweist sich diese Bucht als optisches und landschaftliches Kleinod – dichtgrüne Ufer ohne Palmen vor dem gewaltigen Panorama der sich breit dahin lagernden, bis zu 2200 Meter hohen „Blue Mountains“, für die Jamaica berühmt ist. Leider ist das Wasser zu schmutzig für ein Morgenbad. Der Kommandant telefoniert aus Port Antonio den Einwanderungsbeamten herbei, der dann den ganzen Vormittag damit verbringt, die diversen Papiere, Pässe und Crewlisten zu prüfen und zu stempeln. Da es sonst nichts zu tun oder zu besichtigen gibt, üben wir uns leichten Herzens in Geduld. Allerdings fällt dabei dann doch<br />
das Auswechseln der Ankerrolle ab sowie das glückliche Wiederauffinden von Inges Reisrückflugschein.<br />
Die 45 sm bis Port Antonio müssen wir leider fast vollständig wegen ausbleibenden Windes mit  Motor zurücklegen. Dicht unter Land  fahrend, schauen wir in die diversen großen und kleinen Buchten. Alles macht von See aus einen freundlichen Eindruck.<br />
Obwohl der Hafenmeister, auf Kanal 16 angesprochen, nicht begeistert von der Idee ist, zunächst in der östlichen Bucht zum Baden vor Anker zu gehen, gibt er uns dann doch Hilfestellung beim Anlegen in seiner Marina im Westteil. Hier stehen schon die adrett uniformierten Herren der Einwanderungsbehörde bereit, um uns ihrem Reglement zu unterwerfen. Das geschieht mit viel Palaver und Zeitverbrauch. Aber eines sollte in dieser Gegend ja eingeübt werden: Geduld.<br />
Geduld musste auch Kolumbus aufbringen, als er im Juni 1503 an dieser Küste auf seiner 4. Reise, von Cancun kommend, seine goldbeladenen, aber von Würmern zerfressenen Schiffe aufgeben musste und einen Offizier mit Eingeborenen im Kanu Richtung Hispaniola losschickte, um Hilfe zu holen. Sie kam erst ein Jahr später.<br />
Die an den Hängen der Bucht von Port Antonio aus dem Grün hervorlugenden Häuser erinnern ein wenig an Blankenese – wenn man die Augen ein wenig zukneift. Sonst ist alles sehr karibisch und sehr gepflegt – die Duschen, das Schwimmbad, die Bar, die Drinks und der Service.<br />
Hier fühlen wir uns die nächsten 7 Tage sehr wohl, auch in der Gesellschaft deutscher Segler aus Nürnberg – die sympathischen Weltenbummler, Lebenskünstler und Zeitmillionäre Bernhard Endl und Ursula Ott auf ihrer „Lindum Thalia“ – die nicht nur Uwe zum skypen bringen, sondern auch uns mit bayrisch-deftigen Sprüchen zum Lachen.<br />
Von hier aus erkunden wir mit der Taxe die nähere Umgebung, Wasserfälle, die „Blue Lagoon“ oder die Hauptstadt Kingston.<br />
Die 200 km zum Flugplatz in Montego Bay ganz im Westen der Insel, legen wir mit Lothar aus dem Schwabenland zurück, der uns trotz Reifenpanne im Regen dort pünktlich abliefert.</p>
<p>Angesichts der gut geschützten Bucht und der professionell geführten Marina, wird Uwe das Schiff wohl hier während seines Deutschlandaufenthaltes an die Mooring legen. Nicht zuletzt wird dieser Entschluß durch das Engagement von Dan, einem Engländer, erleichtert, der als Bootsmann und Koch an den nun folgenden Reisen teilnimmt und „Henryke“ in Uwes Abwesenheit betreut.</p>
<p>Für dieses karibische Abenteuer auf den Spuren von Kolumbus und den Planken der „Henryke VII“ danken ganz herzlich</p>
<p>Gesa und Peter Cordes</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2011/02/600-sm-auf-den-spuren-von-christoph-kolumbus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ab Guadeloupe vom 21.12.2010 über Weihnachten und Neujahr</title>
		<link>http://www.henryke.de/2011/01/ab-guadeloupe-vom-21-12-2010-uber-weihnachten-und-neujahr/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2011/01/ab-guadeloupe-vom-21-12-2010-uber-weihnachten-und-neujahr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 07:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henryke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Guadeloupe]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=315</guid>
		<description><![CDATA[Nach komplettem Crewwechsel in Guadeloupe haben wir &#8211; das sind meine Frau Inge, mein Schwager Christian und ich &#8211; die Reise in kleineren Etappen über Antigua, Barbuda, St.Barth,  St.Maarten nach Tortola (Jungferninseln) fortgesetzt, wo wir in einer wunderschönen Bucht  mit vielen Yachten aus der ganzen Welt im Bitter End Yachtclub das Jahr 2010 erfreulich ausklingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach komplettem Crewwechsel in Guadeloupe haben wir &#8211; das sind meine Frau Inge, mein Schwager Christian und ich &#8211; die Reise in kleineren Etappen über Antigua, Barbuda, St.Barth,  St.Maarten nach Tortola (Jungferninseln) fortgesetzt, wo wir in einer wunderschönen Bucht  mit vielen Yachten aus der ganzen Welt im Bitter End Yachtclub das Jahr 2010 erfreulich ausklingen ließen.</p>
<p>Das Jahresende ist die Zeit der Reflektionen über das Vergangene und vor allem das Neue. Nachdem die hochgesteckten Erwartungen im letzten Jahr sich nicht ganz erfüllt haben, sind wir nunmehr froh, die neue Henryke 7 sicher in der Karibik zu haben. Zu diesem Gelingen danke ich allen Beteiligten, die sich trotz manchem Ungeschick und Pech sehr für das Unternehmen Henryke und die weite Reise voll eingesetzt haben. Natürlich gibt es bei solchen nicht alltäglichen Reisen Schlechtwetter und damit gelegentlich gedrückte Stimmungen, die man aber aushalten muß. Dafür ist das Gelingen umso befriedigender. Den Abgang von Meno bedauern wir ganz besonders, da wir nun die Segelei z.Zt. nur in kleineren Etappen fortsetzen werden. Wir suchen einen neuen Bootsmann/Frau, die unsere Reisen in der Karibik und darüberhinaus begleiten soll. Gesucht wird eine charakterfeste Person jüngeren Alters mit einem Gespür für Disziplin, Verantwortung und Teamgeist sowie seglerischen und technischen Erfahrungen. Gedacht ist an eine studentische/ beruflich junge Hilfskraft, die für 4-6 Monate gegen Bezahlung  fest anheuert. Falls Ihr Vorschläge habt, freue ich mich über eine Nachricht per Handy <em><strong>+49 173 241 82 00</strong></em>. Natürlich freue ich mich auch  über weitere Mitsegler für diesen interessanten Reiseabschnitt.</p>
<p>Henryke 7 wird in diesem neuen Jahr viele schöne Inseln und Ankerplätze in der Karibik aufsuchen, diese Woche setzen wir die Reise nach Dom. Republik fort, nächste Woche kommt Peter und Gesa Cordes in Dom Rep an Bord, um dort entlang der Küste bis nach Jamaica mitzusegeln. Die Weiterreise &#8211; über Panama hinaus oder wieder über den Atlantik zurück ins Mittelmeer &#8211; steht noch aus. Zunächst genießen wir das abwechslungsreiche Großrevier der Karibik mit den beständigen Passatwinden und viel schönem Wetter.</p>
<p>Inge und Uwe</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2011/01/ab-guadeloupe-vom-21-12-2010-uber-weihnachten-und-neujahr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Augenblick der Geduld kann viel Unheil verhüten (Konfuzius)</title>
		<link>http://www.henryke.de/2010/12/ein-augenblick-der-geduld-kann-viel-unheil-verhuten-konfuzius/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2010/12/ein-augenblick-der-geduld-kann-viel-unheil-verhuten-konfuzius/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 18:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=312</guid>
		<description><![CDATA[Uwe und Meno sind auseinander gegangen. Wie konnte es dazu kommen? Von beiden ist so viel investiert worden. Waren am Ende die Protagonisten nach einer langen Strecke von Rückschlägen müde und enttäuscht? Haben sie sich deshalb gegenseitig die Schuld zugeschoben? Keimte in beiden über die lange Zeit der Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Unternehmens?  Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uwe und Meno sind auseinander gegangen.</p>
<p>Wie konnte es dazu kommen? Von beiden ist so viel investiert worden. Waren am Ende die Protagonisten nach einer langen Strecke von Rückschlägen müde und enttäuscht? Haben sie sich deshalb gegenseitig die Schuld zugeschoben? Keimte in beiden über die lange Zeit der Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Unternehmens?  Wir alle teilen die Leidenschaft am Segeln. Was konnte passiert sein, dass diese Triebfeder zerbrach?</p>
<p>Nicht das, was passiert, sondern was es in uns auslöst, ist das Entscheidende.</p>
<p>Treibt uns anfänglich der Strom der Begeisterung stürmisch voran, wird ihm durch die immer länger werdende Zeit der Vorbereitung allmählich die Kraft  genommen. Der finanzielle Einsatz auf der einen und der Arbeitseinsatz auf der anderen Seite kann noch so groß sein; die unter einem zunehmenden Zeitdruck einzugehenden Kompromisse werden als kleine Niederlagen empfunden.</p>
<p>Die Erleichterung, dass es endlich losgehen konnte, überspülte nur oberflächlich die Befürchtungen hinsichtlich des noch nicht fertigen Schiffes.</p>
<p><em>So hätte die Reise verlaufen können: &#8220;Die erste Reise war in jeder Hinsicht denkwürdig. Das Schiff übertraf alle Erwartungen. Was man auch ausprobierte, alles funktionierte einwandfrei. Die Crew sonnte sich an Deck und genoss die großzügige Atmosphäre. Über allem strahlte das zufriedene Lächeln eines glücklichen Eigners.&#8221;</em></p>
<p>Stattdessen: &#8220;Die Nordsee hielt für uns drei Wochen nasskaltes und  stürmisches Wetter bereit. Was wir auch anfassten, überall stellten sich Probleme in den Weg. Wir waren beständig dabei, die Schäden zu beheben. Dennoch wurde die Liste der zu behebenden Mängel immer länger.&#8221;</p>
<p>Was mag das in den Herzen der Protagonisten bewirkt haben?  Bei Uwe Nachdenklichkeit. Ich hatte den Eindruck, dass Wind und Kälte und die unaufhörlich auftauchenden Probleme anfingen, an ihm zu nagen. Meno dürfte Erschöpfung, Zweifel und jene lähmende Erkenntnis gespürt haben:  Wie sollte das alles zu schaffen sein?</p>
<p><em>Nach dem gelungenen Start wurde die Testreise um England zu einem weiteren Highlight. Ein gnädiger Wettergott bescherte drei hochsommerliche Wochen. Selbst unter den kritischen Augen der Testcrew gab es nur Kleinigkeiten zu beanstanden, die leicht mit Bordmitteln zu beheben waren. Das Schiff war zu einem sicheren, wunderschönen zweiten Zuhause geworden. Über allem strahlte das zufriedene Lächeln des Eigners und das glückliche Lachen des Skippers.</em></p>
<p>Die regnerische Überfahrt nach Frankreich endete jäh mit einer Grundberührung vor der bretonischen Küste. Was das in den Köpfen der beiden ausgelöst hat, mag man nur erahnen.  Nie war das Ende der Reise näher als die Hoffnung, sie fortsetzen zu können. Als gäbe es bis dahin nicht schon genug Probleme, warfen die umfangreichen Reparaturen alles bis dahin Geplante aus der Bahn. Während Meno und Conrad vor Ort die Metamorphose vom Wrack zum schwimmfähigen Schiff mit gestalteten, kehrte Uwe nach Hause zurück. Was mag er in dieser Zeit gedacht haben, was in ihm vorgegangen sein? Es wird sicherlich keine leichte Aufgabe gewesen sein, Familie und Freunden diese Geschehnisse plausibel zu machen. Reisepläne mussten aufgegeben und Vorfreuden  zerstört werden.  Was geht da wohl in einem vor?</p>
<p><em>Das sommerliche Wetter hielt. Ab und zu schien es, als wollte Rasmus Henryke mit kurzen Phasen an Starkwind herausfordern, aber Schiff und Crew wurden damit in einer nicht gekannten Leichtigkeit fertig. Wunderschönes Segeln entlang der französischen Küste bis zur Werft von Beneteau. Baden, Landgänge und Austernorgien prägten diesen Abschnitt.</em></p>
<p>Nach drei Monaten unfreiwilligen Landaufenthalts, während der auch Teile der Mängelliste abgearbeitet  konnten, wurde Henryke in Roscoff wieder zu Wasser gelassen. Es war November und ein Orkantief nach dem anderen stürmte über die Biskaya. Mit Mühe gelang es, Henryke im Hafen vor ernsten Schäden zu bewahren. Die Crew musste vor dem Wetter weiter in den Kanal in einen sicheren Hafen flüchten. Die Details sind hinlänglich beschrieben. Die Nachrichten hingegen, die die kleine Crew nach Hause schickte, dürften Verzweiflung beim Eigner aufkeimen lassen. Wann haben all diese Schwierigkeiten ein Ende? Warum, verdammt noch mal, segeln die nicht endlich los? Wieder Reisen verschieben, Crew umplanen statt der erlösenden Nachricht einer Ankunft auf den Kanaren. Nicht minder hat die Crew vor Ort mit allen Beteiligten gelitten.</p>
<p><em>Nach erfreulich  kurzem Zwischenstopp auf der großzügigen Werft von Beneteau, wo ein paar kleinere Reklamationen abgearbeitet wurden, konnte die spätsommerliche Reise fortgesetzt werden. Entlang der wunderschönen portugiesischen Küste ging es nach Marokko. Hier wurde ein abenteuerlicher Ausflug in die Sahara unternommen, der alle nachhaltig beeindruckte. Das gemeinsam erlebte ließ alle näher zusammen rücken. Bei günstigem Wind erreichte man unter Spinnaker  die Kanaren. Hier wartete die Vorbereitung des Abenteuers  „Transatlantik“ auf die Crew. Alle waren in freudiger Erwartung.</em></p>
<p>Die Bretagne-Crew rückte niedergeschlagen ab. Eigner und Ersatzcrew kamen abends an Bord und liefen bei günstigen Bedingungen sofort aus. Bald zeigten Wind und See die Schwächen einer unerfahrenen Mannschaft auf einem unbekannten Schiff. Mit weiter anhaltenden Problemen zerrten Technik und Ausrüstung an den Nerven. Eilige Zwischenstopps auf Madeira und La Palma stellten die einzige Abwechslung der Anstrengungen Meile um Meile dar.</p>
<p><em>Nach großzügiger Proviantierung und einem schönen Abschiedsfest setzte die Henryke Kurs auf Guadeloupe. Bald konnte der Spi gezogen werden, der erst kurz vor dem Ziel wieder fiel. Eine traumhafte Reise in Rekordzeit. Wie von selbst glitt Henryke durch die Dünung des Atlantiks. Die weichen Bewegungen des großen Schiffes umschmeichelten die Crew und machten Lust auf lange Reisen. Ab und zu surrte der Generator und der Watermaker spendete überschwänglich köstliches Frischwasser. Tag um Tag in spielerischer Leichtigkeit und mit nie gekanntem Komfort endete die Reise mit  einem rauschenden Ankunftsfest auf Guadeloupe.</em></p>
<p>Der Atlantik zeigte sich von seiner unbeständigen Seite. Wechselnde Winde und immer wieder Kurskorrekturen vom kürzesten Weg machten es der Crew schwer.<em> </em>Auch mussten sie erkennen, dass nicht alle mit den Kräften eines 54-Fuß-Schiffes und der anspruchsvollen Technik sicher umgehen konnten. So mussten Abstriche hinsichtlich der Segelführung  und der Schiffsgeschwindigkeit hingenommen werden. Derweil wartete die nächste Crew auf Guadeloupe. Auch gelang es nicht, den Generator  und damit den Watermaker zuverlässig zum Laufen zu bringen. Viel Arbeit endete schließlich in enttäuschender Aufgabe der Bemühungen. Die aufkeimende Frustration begann sich wie eine ansteckende Erkrankung auszubreiten. Davon gezeichnet erreichte die Henryke Guadeloupe. Die Mannschaft  verließ das Schiff, um die Zeit vor der Heimreise im Hotel zu verbringen.</p>
<p>Wenn <em>Wunsch</em> und Wirklichkeit so weit auseinander klaffen, wird das Gefühl des Scheiterns unausweichlich. Dass Uwe und Meno sich dieser Kluft von verschiedenen Seiten näherten und so aufeinander prallten, scheint unausweichlich. Inge, von dieser bisher für sie unbekannten Entwicklung in tiefe Enttäuschung gestürzt, reagierte verständlicherweise heftig.</p>
<p>Aber die Protagonisten waren zu erschöpft. Und so blieben am Ende die Worte, die eine letzte Hoffnung auf ein Weitermachen zerstörten. Alle hatten nur noch den Wunsch, voneinander weg zu kommen.</p>
<p>Ich muss seit Menos  abenteuerlicher  Rückreise immer an eines denken: „Wie hätte dieses  Ende vermieden werden können?“ Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Eigendynamik der ungewöhnlichen Umstände, die dieses Projekt bisher geprägt haben, dazu führen musste. Sicher, retrospektiv gibt es immer Dinge, die man hätte anders machen können. Beim Segeln gilt aber nur das Hier und Jetzt. Dass Henryke trotz dieser Schwierigkeiten 7.000 sm hinter sich gebracht hat, könnte auch ein wenig Stolz auslösen. Geht es im Leben immer nur geradeaus, oder sind es die Umwege, die uns prägen? Können wir Erfolg kaufen, meinen wir, ihn als Lohn für unsere Arbeit verdient zu haben? Ich glaube, jeder hat für dieses Projekt alles im Rahmen seiner Möglichkeiten gegeben. Allein, es fehlte bisher das Quäntchen Glück, das den Unterschied ausmacht.</p>
<p>Dieses Glück wünsche ich Henryke und ihrer Crew &#8211; sie hat es sich wahrlich verdient.</p>
<p>Hermy</p>
<p><em> </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2010/12/ein-augenblick-der-geduld-kann-viel-unheil-verhuten-konfuzius/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pirates of the Caribbean</title>
		<link>http://www.henryke.de/2010/12/pirates-of-the-caribbean/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2010/12/pirates-of-the-caribbean/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 11:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantik]]></category>
		<category><![CDATA[Guadeloupe]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=308</guid>
		<description><![CDATA[Die Henryke hat nach zweieinhalb Wochen Atlantikreise den großen Teich erfolgreich überquert. Am Sonntagabend hat die Crew in der Nähe von Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe festgemacht. Winterwetter in Europa gegen Sonnenschein und 30 Grad in der Karibik. Berichte von Bord folgen bald &#8211; bis dahin ein neidischer Blick auf das Lokalwetter bei &#62; wetter.com.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Henryke hat nach zweieinhalb Wochen Atlantikreise den großen Teich erfolgreich überquert. Am Sonntagabend hat die Crew in der Nähe von Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe festgemacht. Winterwetter in Europa gegen Sonnenschein und 30 Grad in der Karibik. Berichte von Bord folgen bald &#8211; bis dahin ein neidischer Blick auf das Lokalwetter bei</p>
<p>&gt; <a href="http://www.wetter.com/guadeloupe_/pointe_a_pitre/GP3578599.html" target="_blank">wetter.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2010/12/pirates-of-the-caribbean/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Landallergie</title>
		<link>http://www.henryke.de/2010/12/landallergie/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2010/12/landallergie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 19:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landgang]]></category>
		<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
		<category><![CDATA[El Hierro]]></category>
		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
		<category><![CDATA[Las Palmas]]></category>
		<category><![CDATA[Madeira]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=306</guid>
		<description><![CDATA[Fast könnte man meinen, nach den Monaten der erzwungenen Untätigkeit habe eine Art Landallergie die Henryke und ihre Besatzung befallen: zum Guten. Dem bereits kurzen Aufenthalt auf Madeira (POR) am vergangenen Wochenende folgte nun allemal ein Zwichenstopp in Formel-1-Manier auf den Kanaren. Nur wenige Stunden nach Ankunft und um einige Einkaufstüten und etliche Liter Diesel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast könnte man meinen, nach den Monaten der erzwungenen Untätigkeit habe eine Art Landallergie die Henryke und ihre Besatzung befallen: zum Guten. Dem bereits kurzen Aufenthalt auf Madeira (POR) am vergangenen Wochenende folgte nun allemal ein Zwichenstopp in Formel-1-Manier auf den Kanaren. Nur wenige Stunden nach Ankunft und um einige Einkaufstüten und etliche Liter Diesel schwerer machte sich die Henryke am Donnerstag, 02.12. auf die Reise zur anderen Seite des großen Teiches. 3.000 Meilen Segelei auf Verfolgung der ARC-Yachten.</p>
<p><span id="more-306"></span></p>
<p>Der Schlag von Madeira Kurs Südsüdwest auf die Kanaren ist nur etwa 500 sm lang, aber ohne Wind sind auch diese eine mühselige Arbeit. Da der Wettergott jedoch in Sonnenhinsicht der Henryke gnädiger war als in Sachen Wind, ließ sich die Fahrt unter Motor den Aussagen der nun spätsommerlich verwöhnten Crew gut aushalten. Weiter westlich wartete ein Tiefdruckgebiet auf unbedarfte Transatlantiker, daher entschied sich die Crew der Henryke, weiter südlich über die Kanaren zu laufen. Der kleine Umweg erlaubte den besagten Boxenstopp auf Las Palmas, der zur endgültigen Proviantierung für die Atlantikquerung genutzt wurde. Selbst auf spanischen Ferieninseln sind Supermärkte auf Effizienz getrimmt, so dass sich die Henryke nur wenige Stunden nach Ankunft am Donnerstagmorgen bereits am Nachmittag wieder in dem Element befand, auf das sie so lange hat verzichten müssen. Auch die Crew war offensichtlich erpicht, versäumte Segelstunden schnellstmöglich aufzuholen.</p>
<p>Weiter geht es nun auf südsüdwestlichem Kurs auf die Nordwestecke der Kapverdischen Inseln zu. Der Passatwind hat sich bisher ob des besagten sehr südlich liegenden Tiefdruckgebiets noch nicht wie gewünscht etabliert. Teilnehmer des ARC liefen sogar bis auf 10 Grad Nord runter, um frischen Wind zu bekommen. In der Hoffnung, dass sich der Passat in den nächsten Tagen durchsetzt und einen westlichen Kurs ermöglicht, verabschiedet sich die Henryke erstmal gen Süden. Internet über Satellit gibt es noch nicht, so dass neueste Nachrichten von der Henryke erst aus der Nähe der Kapverden zu erwarten sind. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Landallergie der Crewmitglieder bis dahin nicht in eine Phobie gewandelt hat und in der Folge der Kurs direkt auf Guadeloupe abgesteckt wird. Es steht und fällt derzeit mit einem leicht verirrten Tiefdruckgebiet im Westen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2010/12/landallergie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Bilder aus Trebeurden</title>
		<link>http://www.henryke.de/2010/12/neue-bilder-aus-trebeurden/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2010/12/neue-bilder-aus-trebeurden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 19:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landgang]]></category>
		<category><![CDATA[Bretagne]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Trebeurden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=303</guid>
		<description><![CDATA[In der Galerie finden sich nun die Bilder aus Trebeurden in der Bretagne. &#62; zur Bildergalerie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Galerie finden sich nun die Bilder aus Trebeurden in der Bretagne.</p>
<p>&gt; <a href="/bildergalerie/" target="_self">zur Bildergalerie</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2010/12/neue-bilder-aus-trebeurden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die ureigenste Aufgabe der Biskaya</title>
		<link>http://www.henryke.de/2010/11/die-ureigenste-aufgabe-der-biskaya/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2010/11/die-ureigenste-aufgabe-der-biskaya/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 17:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henryke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantik]]></category>
		<category><![CDATA[Biskaya]]></category>
		<category><![CDATA[Bretagne]]></category>
		<category><![CDATA[Madeira]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=301</guid>
		<description><![CDATA[Am 21. November verließ die schöne Henryke VII ihr Geburtsland Frankreich  &#8211; konkreter den Hafen von Lannion in der Bretagne – mit dem Ziel Guadeloupe.  An Bord ein Sixpack Männer, gut gemischt in drei 60+er und drei 20+er, drei Juristen und drei Nichtjuristen. Hierdurch war rein beruflich der Idealzustand erreicht, in welchem jeder Deutsche seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. November verließ die schöne Henryke VII ihr Geburtsland Frankreich  &#8211; konkreter den Hafen von Lannion in der Bretagne – mit dem Ziel Guadeloupe.  An Bord ein Sixpack Männer, gut gemischt in drei 60+er und drei 20+er, drei Juristen und drei Nichtjuristen. Hierdurch war rein beruflich der Idealzustand erreicht, in welchem jeder Deutsche seinen eigenen Juristen hat.</p>
<p><span id="more-301"></span></p>
<p>Von der seglerischen Erfahrung und Qualifikation her konnte man grob einstufen in drei Atlantiksegler und drei Ostseesegler, wobei der Autor eher als Ostseemitsegler zu bezeichnen ist.<br />
Die Biskaya zeigte sich über den Anblick von Schiff und  Mannschaft so erfreut, dass sie ihre ureigenste Aufgabe, die sie überquerenden  Seefahrer in Angst und  Schrecken zu versetzen, gröblichst vernachlässigte. Dies bescherte den sechs sonnige Segeltage und phantastisch schöne mondhelle Segelnächte unter einem 180-Grad Sternenhimmel und einen milden, gleichwohl antriebsstarken Nordost .  Die erfahreneren Segler prognostizierten, man habe mit der Biskaya das potentiell schlimmste Gebiet hinter sich. Zwar werde es wohl noch ein paarmal kräftig pusten bis zum Passat; dies sei aber nichts Dramatisches.<br />
Der Kurs wurde nach Südsüdwesten geändert zwecks Shortcut und die unerfahrenen Segler rechneten mit nichts anderem mehr als allmählich ansteigenden  Temperaturen, so ein Grad per 100 Meilen.<br />
Mittlerweile hatte die Biskaya sich berappelt und auf ihre traditionelle Rolle besonnen in Form eines kräftigen Sturmtiefs, dessen südliche Ausläufer sie der Henryke hinterherschickte  so nach dem Motto:  „dass  Ihr bloß keinen falschen Eindruck von mir behaltet“.<br />
In Folge nahm nicht nur der  Wind an Geschwindigkeit  zu, sondern die Wellen  änderten Frequenz und Höhe in einem Tempo, dass es den Ostseeseglern  schier den Atem verschlug.<br />
Noch schlimmer war, dass die Wellen ihre Ordnung richtungsmäßig völlig einstellten, sondern vielmehr  von rechts und links und teilweise auch von oben kamen. Eine besonders hohe und bösartige Welle krachte mit der Kraft und dem Geräusch eines riesigen Hammers auf  die  hintere Backbordseite des Schiffes und forderte einige Opfer an Zubehör einschließlich einer Rettungseinrichtung. Schließlich war auch der Verlustunserer Nationalflagge zu bemerken.<br />
Kurzzeitig  80% Schieflage – da wurden sogar unsere erfahrenen  Segler ein bisschen blass um die Nase.<br />
Danach wurden die ohnehin vorbildlichen Sicherheitseinweisungen durch unseren  Senior-Kapitän  noch verstärkt und vertieft.  Man lernt, was Seemannschaft bedeutet, nämlich auf das Schlimmste  vorbereitet sein, damit Schaden von den Menschen und vom Schiff abgewendet wird. Was dieser Zwischenfall  bewirkte, war daneben vor allem ein enormer Respekt vor den Kräften des Meeres, also der Natur.<br />
Nach einem zweitägigen Aufenthalt auf der schönen, aber sehr regnerischen  Insel Madeira, einem Five o´Clock Tea im berühmten Reids Hotel mit anschließender Parkbesichtigung  (mit Sondererlaubnis, weil wir so nett sind) geht es jetzt nach der Aufnahme von Diesel, Wasser und einer halben Tonne Lebensmittel sowie einigen Reparaturen am Schiff weiter – auf einem unter Sicherheitsaspekten etwas geänderten Kurs.<br />
Lieber etwas länger unterwegs sein, als in das für diese Jahreszeit untypisch aufkommende Tief zu geraten. Supermannschaft und Superboot – wir freuen uns auf den zweiten Teil der Reise.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2010/11/die-ureigenste-aufgabe-der-biskaya/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf See</title>
		<link>http://www.henryke.de/2010/11/auf-see/</link>
		<comments>http://www.henryke.de/2010/11/auf-see/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 19:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henryke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Biskaya]]></category>
		<category><![CDATA[Bretagne]]></category>
		<category><![CDATA[Englischer Kanal]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.henryke.de/?p=280</guid>
		<description><![CDATA[Henryke ist wieder auf See. Am heutigen Sonntag, dem 21. November ist nach mehr als drei Monaten unfreiwilliger Pause Henryke VII endlich in See gestochen. Eine zu dieser Jahreszeit untypische ruhige Nordostlage öffnete das Fenster nach Westen, das in den letzten zwei Wochen so fest verschlossen war. Mit neuer Crew geht es nun los! Jean-Luc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Henryke ist wieder auf See. Am heutigen Sonntag, dem 21. November ist nach mehr als drei Monaten unfreiwilliger Pause Henryke VII endlich in See gestochen. Eine zu dieser Jahreszeit untypische ruhige Nordostlage öffnete das Fenster nach Westen, das in den letzten zwei Wochen so fest verschlossen war. Mit neuer Crew geht es nun los!</p>
<p><span id="more-280"></span></p>
<p>Jean-Luc hatte bereits Erkundigungen für ein mögliches Winterlager einholen lassen, die Tiefdruckgebiete gaben sich reihum die Klinke in die Hand und nichts deutete in den vergangenen vierzehn Tagen auf das hin, was heute doch möglich war: das Auslaufen. Kein Winterlager in Frankreich, sondern Kurs Kanaren an Bord der Henryke VII.</p>
<p>Nachdem sich die positiven Wettermeldungen verdichtet hatten, konnte endlich die konkrete Törnplanung weitergehen. Meno hatte in den vergangenen Tagen nach Abreise von Jann und Hermi eingekauft, klariert und alles für die Reise fertig gemacht, wenn da nicht das leidige Thema des Gasflaschennachschubs in Frankreich wäre. Die neue Crew wurde mit einem Mahl begrüßt, aber Zeit zum Ausruhen und Ankommen blieb den Neuankömmlingen nicht. Der frische Wind und die Tide wollten ausgenutzt werden, Henryke endlich wieder auf See.</p>
<p>Mit den in den nächsten Tagen vorhergesagten mäßig-frischen nördlichen Winden ist das Ziel die spanische Nordküste. Ob das AIS wieder wie gewohnt funktioniert, wird sich in den nächsten Tagen im Betrieb zeigen. Die Crew der Henryke verabschiedet sich erstmal in wärmere Gefilde. Neue Nachrichten gibt es vermutlich dann aus Spanien oder Portugal!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.henryke.de/2010/11/auf-see/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

