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	<title>Henryke &#187; Schottland</title>
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	<description>Around the Sea in more than 80 days</description>
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		<title>Barra</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 18:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Äußere Hebriden]]></category>
		<category><![CDATA[Barra]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>

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		<description><![CDATA[Logbucheintrag Nr. 006. Upon visiting Chris Wright in his beautifully furnished home on Barra, he asked us to write something on this cruise’s page in English time and again. Since we had two great days on Barra, it is our delight to follow this request swiftly. We arrived on Barra on Monday morning, 26 July [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Logbucheintrag Nr. 006.</em></p>
<p>Upon visiting Chris Wright in his beautifully furnished home on Barra, he asked us to write something on this cruise’s page in English time and again. Since we had two great days on Barra, it is our delight to follow this request swiftly.</p>
<p><span id="more-154"></span></p>
<p>We arrived on Barra on Monday morning, 26 July after a morning of what the Scottish would call “increased humidity” but is usually known as rain, fog, mist and drizzle in most parts of Europe.  As soon as we moored Henryke VII a stone’s throw from Chris’ house in Castlebay the sun came out and we enjoyed a port drink in the first sunshine of the day. Finn made a first visit to Chris and the island before lunch and we all sailed across to Kisimul Castle by dinghy which was unfortunately already closed at that time. Maybe we will get a chance next time round to visit the MacLean’s traditional family seat on Barra.</p>
<p>We spent a splendid evening at Chris’ place who offered us his self-caught lobsters from his creels across the bay and some absolutely delicious crab claws accompanied by tasteful salads. The sauces he had made and the wines he had produced from his cellars rounded up this wonderful dinner. Afterwards we enjoyed both food and drink as well as the marvelous view over the bay from his first floor sitting room unto the score of boots that was still left moored after the majority of the Clyde Cruising Club’s Centennial 150 boats had left Castlebay and Vatersay Bay only a day or two beforehand.</p>
<p>Amidst the sunshine of the following morning, Chris offered to take us on a tour of the island and its impressive variety of sceneries. The white sand beaches of the south coast and on Vatersay stand in stark contrast to the harshness of the rocky western shore where the Atlantic Ocean hits this outermost part of Scotland as one of its first targets after hundreds of miles of catch. The island’s 9-hole golf course is beautifully set in the green meadows atop the western shore line posing quite a challenge to the enthusiastic golfer. The north, by contrast, has long beaches and hosts Barra’s airport which is the only airport where scheduled flights land on the beach according to a tide timetable. The island tour was completed with the deep lochs and bays on the east side of the island which again stand out with the peaty grounds and heavy green hills surrounding them. Barra is indeed one of the most plentiful islands of the Hebrides and not easily challenged as the most beautiful one all this brought to us by Chris. Thank you for your hospitality and hoping to come back some time soon again!</p>
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		<title>Stornoway (Isle of Lewis)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantik]]></category>
		<category><![CDATA[Hebriden]]></category>
		<category><![CDATA[Lewis]]></category>
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		<description><![CDATA[Logbucheintrag vom 25.07.2010 Stornoway ist Sitz der Küstenwache zwischen Ardnamurchan im Süden und Cape Wrath im Norden und mit Fährterminal und Flughafen ein richtiger kleiner Knotenpunkt in Schottlands Nordwesten. Richtige Fischerromantik kommt ob der rostigen und heruntergekommenen Boote im geschützten Innenhafen zunächst nicht auf. Wir stellen uns die Frage, wer auf diesen Seelenverkäufern arbeitet und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Logbucheintrag vom 25.07.2010</em></p>
<p>Stornoway ist Sitz der Küstenwache zwischen Ardnamurchan im Süden und Cape Wrath im Norden und mit Fährterminal und Flughafen ein richtiger kleiner Knotenpunkt in Schottlands Nordwesten. Richtige Fischerromantik kommt ob der rostigen und heruntergekommenen Boote im geschützten Innenhafen zunächst nicht auf.</p>
<p><span id="more-138"></span><br />
<!--More--><br />
Wir stellen uns die Frage, wer auf diesen Seelenverkäufern arbeitet und warum sie so aussehen, wie sie aussehen. Es sollte ein Leichtes sein, diesen seetüchtigen Schiffen ein wenig mehr Leben einzuhauchen. In einem ebensolchen Boot machen wir fest. Wir liegen im Päckchen neben einem heruntergekommenen Mini-Boot, dessen Eigner erklärt, er wolle heute noch auslaufen, was vermutlich sein Standardspruch ist, damit sich niemand neben ihn legt. Zwischen uns und ihm liegt noch eine recht neue Jeanneau, die verchartert werden soll. Ihr Zustand und die mangelnde Pflege zeugen jedoch nicht von großer Charteraktivität – und es ist Sommer, Hauptferienzeit und eigentlich die einzige Zeit im schottischen Jahr, zu der das Boot bewegt werden sollte. Stattdessen liegt es verlassen im Hafen.<br />
Stornoway selbst ist ein an diesem Samstag lebhaftes Örtchen. In der Stadt ist ordentlich was los, die „Lewis Pipes Band“ erfreut uns und viele Umstehende mit schottischen Dudelsackklängen und erhöht den Einkaufgenuss. Die Innenstadt versprüht sogar ein wenig kleinstädtisches Flair. Leider verkauft uns am Nachmittag keiner der Fischläden mehr Frischfisch. Die Stadt bereitet sich auf die Samstagabendaktivitäten vor. Aber auch der Fisch aus dem Fish’n’Chips-Laden – Haddock und Cod – macht einen frischen, knusprigen und mit den bewährten labberigen Pommes köstlichen Eindruck. Die Möwen finden das ebenfalls und umkreisen uns gierig.<br />
Nach Landgang und kurzer Einkehr in die „Lewis Bar“ am Hafen kehren wir aufs Schiff zurück, während die Dorfjugend in den umliegenden Kneipen das Wochenende besingt und befeiert. Allmählich und mit Blick auf das angestrahlte Schloss oberhalb des Hafens, schöner Hafenbeleuchtung und der aufziehenden Ruhe eines Fischerhafens können auch wir uns des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass wir es hier sehr angenehm finden.</p>
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		<title>In einem Rutsch über die Nordsee</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 20:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nordsee]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nordsee liegt hinter uns. Auf dieser Überfahrt war alles dabei, was das Seglerherz begehrt: Sonne und Regen, Wind und Flaute, Welle und Ruhe, alles in ähnlichen Teilen verpackt und uns nach und nach zugeführt in knapp zweieinhalb Tagen und 400 Seemeilen zwischen Kristiansand und Scapa Flow.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nordsee liegt hinter uns. Auf dieser Überfahrt war alles dabei, was das Seglerherz begehrt: Sonne und Regen, Wind und Flaute, Welle und Ruhe, alles in ähnlichen Teilen verpackt und uns nach und nach zugeführt in knapp zweieinhalb Tagen und 400 Seemeilen zwischen Kristiansand und Scapa Flow.<span id="more-385"></span></p>
<p>Am Dienstagmorgen, 20. Juli liefen wir nach erfolgreicher Großwildjagd im örtlichen Supermarkt verproviantiert und höchst motiviert aus. Das Päckchen mit unseren holländischen Nebenliegern hatten wir schon abends aufgelöst, so dass diese selig weiterschlafen konnten. Wir dagegen nutzten die Gunst der frühen Morgenstunden und machten uns bei schwachem südlichen Wind an die Passage Südnorwegens.</p>
<p>Segeltechnisch ließen wir nichts unversucht, der relativ hohen Welle bei zu schwachem Wind beizukommen. Nach wackligen Versuchen mit Groß und Genua II probieren wir den Blister aus, der sich allerdings nur für eineinhalb Stunden hält, bevor auch ihn das Schicksal des Wackelpeters ereilt. Die Südwestspitze Norwegens passieren wir daher unter Motor, ehe wir es abends mit Groß und ausgebaumter Genua versuchen. Der Abendfrieden präsentiert sich mit langsam uaflockerndem Himmel, erstem Blau in größeren Abschnitten, durch die die Abendsonne auf die wenig bewegte Nordsee fällt. Der Wind ist schwach, teils mäßig, aber wir kommen auf raumem Kurs mit Vollzeug gut voran.</p>
<p>In der Nacht will uns sogar das Anglerglück der dauerhaft ausgebrachten Heckangel hold sein. Doch der anbeißende Fisch entpuppt sich als hungrige Möwe, deren Fuß wir per Not-OP vom verlockend blinkenden Wobbler trennen können. Die Möwe hat genug von uns und macht sich anschließend verständlicherweise auf den genau entgegengesetzten Weg. Draußen ist es auch nach elf Uhr nur leicht schummerig &#8211; nordischer Sommer!</p>
<p>Der Mittwochmorgen begrüßt uns nach einer mondlosen Nacht und einem Vortagesetmal von knapp 170 Meilen mit grauen Regenwolken. Das Barometer fällt, der Wind dreht über Ost auf Nordost und wir peilen eher Edinburgh als die Orkneys an. Der kräftiger werdende Wind treibt uns all das entgegen, was die Regenwolken nicht mehr bei sich behalten wollen &#8211; und das ist eine Menge. Bei bis zu 11 Knoten Fahrt und nahender Gewitterfront reffen wir Groß und Genua und fahren dennoch weiter mit 9 kn. Gegen Nachmittag reißt der Himmel auf und endlich schaut die Sonne mal wieder vorbei. Eine Wohltat nach dem nassgrauen Morgen!</p>
<p>In der Ansteuerung an die britisch-norwegische Bohrinsellandschaft, die sich inmitten der Nordsee aus dem Nichts erhebt, bekommen wir Besuch von einem Festrumpfboot, das uns per Funk freundlich hinweist, die Bohrinsel und den davor liegenden Tanker zu verschonen und Abstand zu halten. Wir zeigen uns gnädig und weichen nach Norden aus. Nach Umfahren weiterer Tanker und Bohrinseln fahren wir mit ausgebaumter Genua gen Westen. Es wird sonnig und warm und bei raumem Kurs wird tatsächlich der Sommer eingeläutet. Uwe zaubert Hühnchen zum Abendessen und wir lassen es uns alle schmecken.</p>
<p>Das Essen ist gerade von der Back verschwunden, da zieht der Himmel zu und Wind kommt auf. Die Delphine, die uns eben noch begleitet hatten, ahnen, was da kommt und verlassen uns, nachdem sie endlos und fröhlich mit uns gespielt haben. Unter dem Bug durchtauchend, neben uns hergleitend, durch die Wellen springend und sich balgend. Der Nordwind treibt eine anständige Welle vor sich her und wir machen teils über 10 kn Fahrt.</p>
<p>In der Nacht wird es ziemlich ungemütlich: Die Wellen besuchen uns des öfteren im Cockpit, auch wenn die Henryke so hoch gebaut ist, dass es vergleichsweise selten ist. Ein gutes Gefühl, doch da die Welle querab kommt, lässt sich Nässe von der Seite genauso wenig vermeiden wie die aus den geöffneten Himmelsschleusen von oben.</p>
<p>Der Donnerstagmorgen entlohnt uns für die harte Arbeit der Nachtwache mit 4 Windstärken, beruhigter See und strahlendem Azur. Die letzten 80 Meilen bis zur schottischen Küste können wir bei 300 Grad wieder anliegen und laufen direkt auf den Pentland Firth zu. Bei guter Sicht erblicken wir die ersten Inseln der Orkneys und das schottische Festland.</p>
<p>er Pentland Firth öffnet sich vor uns, doch bei 4-5 Beaufort, Sonne und ohne See bei mitgehendem Strom ist diese tückische Durchfahrt heute von der harmlosen Sorte. Die Skerries, vorgelagerte Felsen, von deren Heimtücke die in der Karte verzeichneten Wracks zeugen, sind nur teilweise von Races und Gischt in weiß getaucht. Wir sehen die ersten beiden Segler, seit wir die norwegische Küste verlassen haben. Wer Dänemark im Juli kennt, kommt sich hier wie in einer anderen Welt vor.</p>
<p>Der Eingang zu Scapa Flow, dem in die deutsch-britische Marinegeschichte mehrfach eingegangenen Refugium, einer von mehreren der Südinseln der Orkneys eingeschlossenen Bucht, liegt im Süden. Der Strom hilft uns hinein und wir rauschen über die ersten Eddies und Tidal Ribs nach Nordwesten an Swona und South Ronaldsay vorbei. Die erste malerische Bucht an der Westküste von S. Ronaldsay ist Widewall Bay &#8211; unsere Wahl für die Nacht.</p>
<p>Abendfrieden und eine unglaubliche Ruhe breitet sich aus, nachdem der Anker gefallen und dasletzte Motortuckern verklungen sind. In gut 56 Stunden sind wir über 400 Meilen über die Nordsee gerauscht &#8211; siebeneinhalb Knoten im Schnitt. Die Henryke mag ein Tourensegler sein, aber sie mag es nicht gerne langsam!</p>
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