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	<title>Henryke &#187; Madeira</title>
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		<title>Landallergie</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 18:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Landgang]]></category>
		<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Fast könnte man meinen, nach den Monaten der erzwungenen Untätigkeit habe eine Art Landallergie die Henryke und ihre Besatzung befallen: zum Guten. Dem bereits kurzen Aufenthalt auf Madeira (POR) am vergangenen Wochenende folgte nun allemal ein Zwichenstopp in Formel-1-Manier auf den Kanaren. Nur wenige Stunden nach Ankunft und um einige Einkaufstüten und etliche Liter Diesel schwerer machte sich die Henryke am Donnerstag, 02.12. auf die Reise zur anderen Seite des großen Teiches. 3.000 Meilen Segelei auf Verfolgung der ARC-Yachten.</p>
<p><span id="more-306"></span></p>
<p>Der Schlag von Madeira Kurs Südsüdwest auf die Kanaren ist nur etwa 500 sm lang, aber ohne Wind sind auch diese eine mühselige Arbeit. Da der Wettergott jedoch in Sonnenhinsicht der Henryke gnädiger war als in Sachen Wind, ließ sich die Fahrt unter Motor den Aussagen der nun spätsommerlich verwöhnten Crew gut aushalten. Weiter westlich wartete ein Tiefdruckgebiet auf unbedarfte Transatlantiker, daher entschied sich die Crew der Henryke, weiter südlich über die Kanaren zu laufen. Der kleine Umweg erlaubte den besagten Boxenstopp auf Las Palmas, der zur endgültigen Proviantierung für die Atlantikquerung genutzt wurde. Selbst auf spanischen Ferieninseln sind Supermärkte auf Effizienz getrimmt, so dass sich die Henryke nur wenige Stunden nach Ankunft am Donnerstagmorgen bereits am Nachmittag wieder in dem Element befand, auf das sie so lange hat verzichten müssen. Auch die Crew war offensichtlich erpicht, versäumte Segelstunden schnellstmöglich aufzuholen.</p>
<p>Weiter geht es nun auf südsüdwestlichem Kurs auf die Nordwestecke der Kapverdischen Inseln zu. Der Passatwind hat sich bisher ob des besagten sehr südlich liegenden Tiefdruckgebiets noch nicht wie gewünscht etabliert. Teilnehmer des ARC liefen sogar bis auf 10 Grad Nord runter, um frischen Wind zu bekommen. In der Hoffnung, dass sich der Passat in den nächsten Tagen durchsetzt und einen westlichen Kurs ermöglicht, verabschiedet sich die Henryke erstmal gen Süden. Internet über Satellit gibt es noch nicht, so dass neueste Nachrichten von der Henryke erst aus der Nähe der Kapverden zu erwarten sind. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Landallergie der Crewmitglieder bis dahin nicht in eine Phobie gewandelt hat und in der Folge der Kurs direkt auf Guadeloupe abgesteckt wird. Es steht und fällt derzeit mit einem leicht verirrten Tiefdruckgebiet im Westen.</p>
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		<title>Die ureigenste Aufgabe der Biskaya</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 16:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[henryke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Seebericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 21. November verließ die schöne Henryke VII ihr Geburtsland Frankreich mit dem Ziel Guadeloupe.  An Bord ein Sixpack Männer, gut gemischt in drei 60+er und drei 20+er, drei Juristen und drei Nichtjuristen. Hierdurch war rein beruflich der Idealzustand erreicht, in welchem jeder Deutsche seinen eigenen Juristen hat. Von der seglerischen Erfahrung und Qualifikation her [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. November verließ die schöne Henryke VII ihr Geburtsland Frankreich mit dem Ziel Guadeloupe.  An Bord ein Sixpack Männer, gut gemischt in drei 60+er und drei 20+er, drei Juristen und drei Nichtjuristen. Hierdurch war rein beruflich der Idealzustand erreicht, in welchem jeder Deutsche seinen eigenen Juristen hat.</p>
<p><span id="more-301"></span></p>
<p>Von der seglerischen Erfahrung und Qualifikation her konnte man grob einstufen in drei Atlantiksegler und drei Ostseesegler, wobei der Autor eher als Ostseemitsegler zu bezeichnen ist.<br />
Die Biskaya zeigte sich über den Anblick von Schiff und  Mannschaft so erfreut, dass sie ihre ureigenste Aufgabe, die sie überquerenden  Seefahrer in Angst und  Schrecken zu versetzen, gröblichst vernachlässigte. Dies bescherte den sechs sonnige Segeltage und phantastisch schöne mondhelle Segelnächte unter einem 180-Grad Sternenhimmel und einen milden, gleichwohl antriebsstarken Nordost .  Die erfahreneren Segler prognostizierten, man habe mit der Biskaya das potentiell schlimmste Gebiet hinter sich. Zwar werde es wohl noch ein paarmal kräftig pusten bis zum Passat; dies sei aber nichts Dramatisches.<br />
Der Kurs wurde nach Südsüdwesten geändert zwecks Shortcut und die unerfahrenen Segler rechneten mit nichts anderem mehr als allmählich ansteigenden  Temperaturen, so ein Grad per 100 Meilen.<br />
Mittlerweile hatte die Biskaya sich berappelt und auf ihre traditionelle Rolle besonnen in Form eines kräftigen Sturmtiefs, dessen südliche Ausläufer sie der Henryke hinterherschickte  so nach dem Motto:  „dass  Ihr bloß keinen falschen Eindruck von mir behaltet“.<br />
In Folge nahm nicht nur der  Wind an Geschwindigkeit  zu, sondern die Wellen  änderten Frequenz und Höhe in einem Tempo, dass es den Ostseeseglern  schier den Atem verschlug.<br />
Noch schlimmer war, dass die Wellen ihre Ordnung richtungsmäßig völlig einstellten, sondern vielmehr  von rechts und links und teilweise auch von oben kamen. Eine besonders hohe und bösartige Welle krachte mit der Kraft und dem Geräusch eines riesigen Hammers auf  die  hintere Backbordseite des Schiffes und forderte einige Opfer an Zubehör einschließlich einer Rettungseinrichtung. Schließlich war auch der Verlustunserer Nationalflagge zu bemerken.<br />
Kurzzeitig  80% Schieflage – da wurden sogar unsere erfahrenen  Segler ein bisschen blass um die Nase.<br />
Danach wurden die ohnehin vorbildlichen Sicherheitseinweisungen durch unseren  Senior-Kapitän  noch verstärkt und vertieft.  Man lernt, was Seemannschaft bedeutet, nämlich auf das Schlimmste  vorbereitet sein, damit Schaden von den Menschen und vom Schiff abgewendet wird. Was dieser Zwischenfall  bewirkte, war daneben vor allem ein enormer Respekt vor den Kräften des Meeres, also der Natur.<br />
Nach einem zweitägigen Aufenthalt auf der schönen, aber sehr regnerischen  Insel Madeira, einem Five o´Clock Tea im berühmten Reids Hotel mit anschließender Parkbesichtigung  (mit Sondererlaubnis, weil wir so nett sind) geht es jetzt nach der Aufnahme von Diesel, Wasser und einer halben Tonne Lebensmittel sowie einigen Reparaturen am Schiff weiter – auf einem unter Sicherheitsaspekten etwas geänderten Kurs.<br />
Lieber etwas länger unterwegs sein, als in das für diese Jahreszeit untypisch aufkommende Tief zu geraten. Supermannschaft und Superboot – wir freuen uns auf den zweiten Teil der Reise.</p>
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