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	<title>Henryke &#187; Irland</title>
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	<description>Around the Sea in more than 80 days</description>
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		<title>Die Kelten-Connection</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 22:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Logbucheintrag Nr. 010. Nach dem schönen Dublin-Spaziergang und den erfolgreichen Reparaturarbeiten können wir gelöst am Dienstag, 03. August nach den notwenigen Einkäufen, aber ohne Friseurbesuch wieder in See stechen. Die Henryke VII ist schließlich ein Segelschiff! Doch so ganz wollen wir den keltischen Landen noch nicht den Rücken kehren: Unser nächstes Ziel heißt Wales. Mittags [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Logbucheintrag Nr. 010.</em></p>
<p>Nach dem schönen Dublin-Spaziergang und den erfolgreichen Reparaturarbeiten können wir gelöst am Dienstag, 03. August nach den notwenigen Einkäufen, aber ohne Friseurbesuch wieder in See stechen. Die Henryke VII ist schließlich ein Segelschiff! Doch so ganz wollen wir den keltischen Landen noch nicht den Rücken kehren: Unser nächstes Ziel heißt Wales.</p>
<p><span id="more-167"></span></p>
<p>Mittags laufen wir bei frischem Wind aus Westen aus der Dublin Bay, der Bucht mit dem an Mitgliedern größten Segelclub der Welt, wie uns stolz in Dun Laoghaire berichtet wurde, da sich vier Clubs zum Dublin Bay Sailing Club als Schirmverein zusammengeschlossen haben. Von dessen Mitgliedern sehen wir trotz bester Segelzeit, &#8220;Hochsommer&#8221; und Ferienzeit allerdings herzlich wenig, was uns schon sehr verwundert, wenn wir an die vollen Häfen Dänemarks und Südschwedens im Juli und August denken. Wo sind sie alle, die eifrigen irischen, schottischen, walisischen und englischen Segler? Die geringe Marina-Dichte in Nordschottland mag dort ein Argument sein, in Irland zieht es nicht mehr. Man erklärt uns allerdings auf Nachfrage, dass der segelnde Ire seinen Sommerurlaub lieber in Kroation in der Sonne verbringe. Wir fragen uns: Wann segelt er dann?</p>
<p>Wir segeln, zumindest ein bisschen. Auf einer Dublin vorgelagerten Sandbank versuchen wir bei idealem Dorschwetter Petri Glück. Zwei Makrelen sind der Lohn der einstündigen Mühe! Der Wind flaut jedoch ab und wir legen die Strecke bis zur walisischen Küste abwechseln segelnd und unter Motor zurück. Unseren Nachtliegeplatz finden wir in der nach Nordwesten und dem wieder stärker werdenden Wind geschützten Bucht von Aberdaron im Schutze der vorgelagerten und bereits seit dem 6. Jahrhundert von christlichen Missionaren und später einer Abtei bevölkerten Kleinstinsel Bardsey Is.</p>
<p>Im Dunst des Donnerstagmorgens sehen wir leider nicht viel von der Insel. Doch es klart rasch auf, ab dem späten Vormittag erfreut uns die Sonne bis zum Untergang. Der Wind ist frisch, treibt uns vor sich her nach Süden und die 80 Meilen legen wir mit größtem Genuss zurück. Langsam und wohltuend nach all der ins Mark gehenden Kühle der vergangenen zwei Wochen kommt ein wärmerer Wind aus Südwest, die Sonne hat auf 53° Nord merklich mehr Kraft als auf 58°N und das Boot und wir tauen langsam auf. Milford Haven, Großhafen, Raffineriestandort und geschützte Ankerbucht erreichen wir in der Abendsonne. Die vorgelagerten Inseln mit ihren imposanten und in der goldgelben Sonne und der klaren Luft glänzenden nur durch das saftige Grün der sich dem Westwind erwehrenden Moosflächen aufgehellten Steilküsten passieren wir unter Motor. In Castle Bay unterhalb einer verfallenen Burg machen wir fest und genießen den beeindruckenden und nur von den Raffineriefackeln am Horizont leicht gestörten Sternenhimmel. Eine riesige Sternschnuppe &#8211; oder war es doch ein größeres Teilchen &#8211; erhellt für eine halbe Minute die Bucht und den Abendhimmel.</p>
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		<title>In Dublin’s Fair City</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 15:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Logbucheintrag Nr. 009. In Dublin’s Fair City heißt es im Dubliners-Song „Molly Malone“ und auch wir wollen nach dem trüben Erlebnis der Isle of Man gerne dem Charme dieser Stadt erliegen. 75 Meilen und die Irische See trennen uns noch. Leider hindert uns zusätzlich schwacher Wind, dessen Versiegen allerdings durch einen der ersten angenehm warmen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Logbucheintrag Nr. 009.</em></p>
<p>In Dublin’s Fair City heißt es im Dubliners-Song „Molly Malone“ und auch wir wollen nach dem trüben Erlebnis der Isle of Man gerne dem Charme dieser Stadt erliegen. 75 Meilen und die Irische See trennen uns noch. Leider hindert uns zusätzlich schwacher Wind, dessen Versiegen allerdings durch einen der ersten angenehm warmen und sonnigen Tage gemildert wird. Dublin selbst entpuppt sich hingegen für uns in vielerlei Hinsicht als Glücksgriff.</p>
<p><span id="more-160"></span></p>
<p>Nach der unspektakulären und weitestgehend unter Motor stattfindenden Überfahrt von der Isle of Man zurück über die Irische See diesmal nicht nach Nordirland, sondern in die Republik Irland, laufen wir im östlich von Dublin liegenden Marina-Stützpunkt Dun Laoghaire (gesprochen etwa: Dan Liery) ein. Finn war noch von einer Vorjahresreise der Royal St. George Yacht Club bekannt, der  ein Stück entfernt von der über 800 Schiffe fassenden Marina liegt. Dort liegen wir hervorragend an einem Ponton, haben alles, was wir brauchen vor Ort und ein stilvolles Clubhaus mit Bar direkt vor der Tür. Die schweren Ledergarnituren, die Wandverzierungen und Segeltrophäen erinnern Hermy und Uwe an den Real Club Nautico und sind typisch für die hier gepflegte Gastlichkeit. Ein Abendbier wird also stilecht im Club statt im Cockpit eingenommen.</p>
<p>Montag, der 2. August ist in Irland ein Bank Holiday, doch trotz Feiertags ist einiges los. In Dun Laoghaire hat der örtliche Yachtausrüster, der allerdings vor allem auf das sehr aktive Dinghysegeln der Jugendlichen samt Ferienfreizeit im R.St.G.Y.C. ausgerichtet ist, geöffnet, der uns einige Ersatzteile beschert. Den Tag verbringen wir mit Ein- und Umbauten, kleineren Reparaturen und allgemeiner Bootspflege, ehe uns nachmittags die Neugierde nach Dublin downtown zieht.</p>
<p>Der Innenstadt merkt man den Wirtschaftsboom der vergangenen Jahre deutlich an. Glaspaläste und neuartige Gebäude reihen sich Seit an Seit und grenzen sich merkwürdig zu den typischen kleinen Vorstadthäusern und der erhaltenen älteren Innenstadtbebauung ab. Dazu kommen dann die plötzlich in der Innenstadt auftauchenden und wie aus einer anderen Zeit wirkenden Altbauten wie das Trinity College, die Christchurch Cathedral – oder aber die Temple Bar. In letzterer kehren wir ein, ein unglaublich geschmackvoller, großer, aber doch verwinkelt und damit gemütlicher Pub mitten im Herzen Dublins, der es uns sichtlich angetan hat. Das lokale Smithwick’s schmeckt noch eine Spur besser und wir halten auch den Lärm der Stadt, das Gedränge und den Trubel etwas besser aus. Doch nach all der Ruhe auf See sind die Stadteindrücke schnell gesättigt und wir freuen uns auf ein gemütliches Abendbier nach gutem Essen an Bord an der Bar des Royal St. George. Die Freundlichkeit, die uns in diesem Club und seinen hilfsbereiten und auskunftsfreudigen, immer für einen netten Kurzplausch aufgelegten Mitgliedern entgegenschlägt, ist wohltuend und wir fühlen uns sehr willkommen. Dublin’s Fair City!</p>
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		<title>Die grüne Insel</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 15:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hebriden]]></category>
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		<description><![CDATA[Logbucheintrag Nr. 008. Die südlichen Inneren Hebriden sehen wir bei schönstem Wetter und herrlichem Segelwind vorbeirauschen. Am Mittwoch, 29. Juli geht ein langer Schlag frühmorgens in Tobermory los, der uns am Abend nach gut zwölf Stunden auf dem Wasser und 84 Seemeilen in Rufweite der Lagavulin Distillery auf der Whiskyinsel Islay vor Anker bringt. Ab [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Logbucheintrag Nr. 008.</em></p>
<p>Die südlichen Inneren Hebriden sehen wir bei schönstem Wetter und herrlichem Segelwind vorbeirauschen. Am Mittwoch, 29. Juli geht ein langer Schlag frühmorgens in Tobermory los, der uns am Abend nach gut zwölf Stunden auf dem Wasser und 84 Seemeilen in Rufweite der Lagavulin Distillery auf der Whiskyinsel Islay vor Anker bringt.</p>
<p><span id="more-158"></span></p>
<p>Ab dem Ostausgang des Sound of Mull können wir segeln. Sonnenschein, eine schöne Brise und ein frischer Morgen bringen uns gut nach Südwesten voran. Neun Knoten laufen wir bei Vollzeug. In der Straße von Islay, gälisch gleichnamig der Destille Caol Ila mit exzellentem Malt, an der Ostseite bei Port Askaig gegenüber der Insel Jura müssen wir uns mit Maschinenhilfe den bis zu sechs Knoten Gegenstrom erwehren. Nach Passage des Leuchtfeuers am Südausgangs wird es ruhiger, der Wind dreht genau gegenan und die letzten Meilen bis zur Südspitze des Whisky-Mekkas mit seinen sieben aktiven Destillen laufen wir unter Motor. Wir entscheiden uns gegen das Anlaufen von Port Ellen und versuchen unser Glück in der malerischen, aber felsigen Bucht vor der Whiskybrennerei Lagavulin. Ob die Bucht der Destille ihren Namen gegeben hat oder andersherum, lässt sich nicht feststellen. Sicher ist aber, die Lage ist malerisch. Das Inlet mit Moorings direkt vor der Destille ist zu flach für uns und nach bangem Blick auf die nahen Steine unter unserem Kiel, die durch das klare Wasser blitzen, ankern wir etwas weiter draußen. Der rauchige und torfige Ledraig-Malt aus Tobermory hilft uns zu verkraften, dass wir Lagavulin leider nur aus der Ferne und nicht von innen werden sehen können. Aber eines ist sicher: Wir kommen wieder!</p>
<p>Nachts dreht der Wind auf Südost und damit genau auf unsere Ankerbucht ein. Der Ankerplatz ist ungemütlich schaukelig, längeres Liegen und ein Destilleriebesuch werden aufgegeben und bei trübem und regnerischem Wetter nehmen wir die Kreuz über den North Channel zur Irischen Insel in Angriff. Nach sauberer Querung des Verkehrstrennungsgebiets, Umfahren eines 270-Meter-Tankers, der kaum zu sehen, aber ganz nah vor uns im Dunst quert, stampfen wir bei Strom und bis über elf Knoten über Grund der irischen Nordküste entgegen. Die beeindruckende Steilküste Nordirlands bleibt im Dunst an Steuerbord und wir laufen abends die Bangor Marina östlich von Belfast an, um erstmals seit Norwegen wieder Frischwasser an Bord zu nehmen. Wir spülen die Tanks durch, nehmen uns des Algenproblems Steuerbord an und machen einen Landgang. Das Städtchen Bangor kommt uns jedoch lärmend und die Pubs wenig einladend vor, so dass wir uns entschließen, den Night Cap an Bord zu uns zu nehmen.</p>
<p>Nach morgendlichem Einkauf im lokalen Großsupermarkt und vergeblicher Suche nach Algenbekämpfern laufen wir am späten Vormittag bei mildem Sommerwetter und kräftigem Westwind nach Osten. Wir haben als Tagesziel die Isle of Man ausgeguckt, die der Nordwestküste Englands vorgelagert ist. Die gut 60 Meilen legen wir in sieben Stunden zurück. Die enge Durchfahrt an der Südküste zwischen dem Calf of Man und der Hauptinsel beschert uns einen wahnsinnigen Strom, so dass wir das Groß schnell wegnehmen. Auch unter Motor ist die enge Passage tückisch und reißt die Henryke mal in diese mal in jene Richtung. Kurz dahinter erwartet uns dann eine kabbelige See, da die Felsküste die heranrollende See reflektiert und uns wie ein Korken auf den Wellen tanzen lässt. Wir sind froh, Port St. Mary am Südostzipfel der Isle of Man mit stabilen Moorings und Schutz nach Westen und Norden zu erreichen. Der Ort sieht allerdings überhaupt nicht einladend aus. Nachdem wir uns dem neben uns liegenden Lifeboat an der Mooring bis auf wenige Meter nähern, verholen wir an einen Platz weiter außen und sagen den Landgang ab – eine gute Entscheidung, denn ein leckerer Lachs-Nudel-Auflauf am Abend und Basteln am Großsegel beschäftigen uns prächtig den ganzen Abend.</p>
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